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Autonomes Greifen mit KI-Unterstützung

: Schunk


Behutsam greift eine Roboterhand ein zufällig zusammengestecktes Gebilde aus bunten Bauklötzen und legt es kurz darauf wieder beiseite. Identifizieren, greifen, ablegen. Auf der Hannover Messe zeigt der Greifsystem- und Spanntechnikspezialist Schunk, welche Möglichkeiten und Chancen intelligente Greifsystemlösungen für die smarten Szenarien der Industrie 4.0 bieten und wie Digitalisierung sowie Künstliche Intelligenz (KI) Handhabungsprozesse bereichern.

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Zur Hannover Messe wird Schunk Teilaspekte des Technologieträgers SCHUNK Co-act JL1 (im Bild) auf einen Standardgreifer übertragen. Dieser soll mit einer Greifkraft von 450 N neue Maßstäbe im kollaborierenden Handling setzen.

Zur Hannover Messe wird Schunk Teilaspekte des Technologieträgers SCHUNK Co-act...

Wo früher aufwändig jeder einzelne Schritt programmiert wurde, werden Roboter und andere Handlingsysteme künftig sehr viel selbständiger agieren. Sie sollen Gegenstände selbständig erkennen, prüfen und letztlich autonom handhaben. „In den kommenden Jahren wird die industrielle Handhabung neu erfunden. Der Markt fordert schon heute Greifsysteme, die sich zügig und intuitiv in Betrieb nehmen lassen und selbsttätig an variierende Greifsituationen anpassen. Zusätzlich werden die Kollaboration von Mensch und Roboter sowie die Kommunikation zwischen den am Produktionsprozess beteiligten Komponenten rasant an Bedeutung gewinnen. Intelligenz, Vernetzung und Kollaboration werden somit zu Treibern der Produktionsautomatisierung“, erklärt Prof. Dr. Markus Glück, Geschäftsführer Forschung & Entwicklung, CINO bei der Schunk GmbH & Co. KG in Lauffen am Neckar.

Kräftige und flexibel nutzbare Mechatronik-Greifer

Dabei wirft Schunk bewährte Technologien nicht einfach über Bord. Im Gegenteil: Zur Hannover Messe wird beispielsweise das Programm des pneumatischen Flaggschiffs PGN-plus-P nochmals erweitert. Zugleich forciert der Greifer-Spezialist seine Aktivitäten im Mechatronik-Segment. So wird Schunk erstmals auf der Hannover Messe einen DGUV-zertifizierten Greifer für kollaborative Anwendungen präsentieren, der über eine Greifkraft von 450 N verfügt – weit mehr als bislang üblich und möglich war. Damit öffnet das Unternehmen den Markt der Kollaboration für Handling-Gewichte jenseits der Kleinteilemontage, was vor allem
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Smarte Schunk Greifer vermessen, identifizieren und überwachen in Echtzeit gegriffene Bauteile und den laufenden Produktionsprozess.

Smarte Schunk Greifer vermessen, identifizieren und überwachen in Echtzeit...

auch der automobilnahen Zulieferindustrie und den Automobilisten zugutekommen wird.

Ein flexibel einsetzbarer Mechatronik-Greifer mit großem Hub für variantenreiche industrielle Anwendungen, der über Profinet angesteuert wird und seine Finger außerordentlich schnell positioniert, wird ebenfalls in Hannover vorgestellt.

Vernetzung, maschinelles Lernen und Autonomie

Einen Blick auf die Handhabung von morgen ermöglicht Schunk auch mit seinen Technologiestudien: Mithilfe des maschinellen Lernens sollen Handhabungslösungen künftig in der Lage sein, auf Grundlage vorhandener Datenbestände und Algorithmen Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und entsprechende Reaktionen abzuleiten. Beim Smart Gripping beispielsweise nutzt Schunk die Daten mehrerer Sensoren, um durch Daten-Korrelation neue Informationen zu erhalten, die sich dann in weiterer Folge als Entscheidungsgrundlage nutzen lassen.

Mittel- und langfristig, so die Einschätzung des Greifsystemspezialisten, gehe der Trend zum autonomen Greifen. Im Zusammenspiel mit 2D- und 3D-Kameras werden Greifer in der Lage sein, Kollisionen zu vermeiden, sie werden wissen, wie Werkstücke zu greifen sind, und gemeinsam mit dem übergeordneten Handhabungssystem die optimale Greifstrategie entwickeln. Letztlich sollen Greifsysteme in die Lage versetzt werden, Teile eigenständig zu handhaben und die zugrundeliegenden Algorithmen selbständig immer weiter zu verfeinern.

Halle 17, Stand B40

Zur Hannover Messe wird Schunk Teilaspekte des Technologieträgers SCHUNK Co-act JL1 (im Bild) auf einen Standardgreifer übertragen. Dieser soll mit einer Greifkraft von 450 N neue Maßstäbe im kollaborierenden Handling setzen.
Smarte Schunk Greifer vermessen, identifizieren und überwachen in Echtzeit gegriffene Bauteile und den laufenden Produktionsprozess.


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Bericht in folgenden Kategorien:
Greifer, Robotik, Robotik & Handhabung, HMI, Industrie 4.0

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