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50.000 verkaufte Cobots: Universal Robots beendet Jahr mit Meilenstein der Automatisierungsbranche

: Universal Robots


Universal Robots (UR) festigt durch den Verkauf des 50.000sten Cobots seine führende Position am Markt für kollaborative Robotik. In festlichem Rahmen übergab Jürgen von Hollen, Präsident von Universal Robots, persönlich den besonderen Roboter an die Schwesterunternehmen Vema technische Kunststoffteile GmbH und Vema Werkzeug- und Formenbau GmbH mit Sitz in Krauchenwies-Göggingen, Baden-Württemberg.

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Der neue Cobot bei Vema wird Jürgen genannt - zu Ehren des Präsidenten von UR, Jürgen von Hollen.

Der neue Cobot bei Vema wird Jürgen genannt - zu Ehren des Präsidenten von...

Der dänische Cobot-Pionier feiert mit der Übergabe nicht nur einen markanten Meilenstein der eigenen Firmengeschichte, sondern setzt damit auch ein Zeichen in der umkämpften Automatisierungsbranche. 50.000 verkaufte Cobots demonstrieren das enorme Potenzial der Leichtbauroboter: Nach wie vor gilt die kollaborative Robotik in der industriellen Automatisierung als eines der am schnellsten wachsenden Segmente mit einer prognostizierten jährlichen Wachstumsrate von 30,37 % bis 2025. Universal Robots gehört hier zu den unbestrittenen Marktführern.

Kollaborative Robotik zur Marktreife geführt

„Wir haben in den letzten 15 Jahren sehr hart daran gearbeitet, uns ein völlig neues Marktsegment zu erschließen“, sagt von Hollen und betont, wie UR ein globales Vertriebsnetz, ein innovatives Ökosystem von Entwicklern und letztlich ein völlig neues Geschäftsmodell geschaffen hat. „Als Pionier in diesem Markt haben wir viel Arbeit in das Schaffen von Bewusstsein, das Festigen von Standards und die Wahrnehmung von Cobots gesteckt. Gerade letztere war zuvor stark geprägt durch die Erfahrungen der Kunden mit traditionellen Industrierobotern. Von Anfang an hatten wir das Ziel, vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei der Automatisierung von Aufgaben zu unterstützen, von denen sie dachten, sie seien zu kostspielig oder zu komplex.“

Von Hollen merkt an, dass die Vema GmbH ein großartiges Beispiel für die Realisierung der Mission von UR ist:
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Die Feier zum Verkauf des 50.000 Cobots.

Die Feier zum Verkauf des 50.000 Cobots.

„Vema war auf der Suche nach einer kostengünstigen, flexiblen und einfach zu bedienenden Automatisierungslösung, die sie selbst implementieren, programmieren und verwalten können. Genau das haben sie mit dem UR-Cobot gefunden.“

Cobots verbessern die Produktivität und die Qualität

Der neue kollaborierende Roboter von Vema gesellt sich zu drei weiteren UR-Cobots, die bereits für Pick-and-Place-Aufgaben am Ende der Fertigungslinie in sogenannten End-of-Line-Anwendungen eingesetzt werden.

Christian Veser, Geschäftsführer der Vema GmbH, ist begeistert vom Meilenstein-Cobot und erklärt, wie das Unternehmen dank der kollaborierenden Roboter einen Drei-Schicht-Betrieb aufbauen konnte, in dem rund um die Uhr produziert wird: „Wir haben unsere Produktivität deutlich gesteigert und zugleich eine noch höhere Qualität erreicht. Unsere Mitarbeiter sind von ergonomisch anstrengenden Arbeiten entlastet und können sich auf anspruchsvollere Tätigkeiten wie die Qualitätsprüfung konzentrieren. Bei der Bewältigung der durch Covid-19 entstandenen Herausforderungen war es ebenfalls ein großer Vorteil, dass die Cobots Tag und Nacht verlässlich arbeiten“, sagt Veser.

Mit einem Schmunzeln fügt der Geschäftsführer noch hinzu, dass seine Mitarbeitenden die Cobots so sehr schätzen, dass sie ihnen sogar
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Jürgen von Hollen, Präsident von Universal Robots, mit dem verkauften Cobot.

Jürgen von Hollen, Präsident von Universal Robots, mit dem verkauften Cobot.

Namen geben: „Die ersten drei Cobots heißen Elfriede, Günther und Bruno. Unseren neuen Cobot werden wir Jürgen nennen – unser Zeichen der Würdigung, dass der Präsident von UR persönlich zu uns kam, um ihn uns zu übergeben.“

Weiteres Potenzial für Cobots am Markt freisetzen

Jürgen von Hollen verlässt Universal Robots Ende 2020 nach vier Jahren an der Spitze des Unternehmens. „Es ist ein großes Privileg, meine Zeit im Unternehmen mit einem solch denkwürdigen Meilenstein zu beenden“, sagt er. „Wir sind weit gekommen, aber es gibt immer noch ein immenses Potenzial auf dem Markt, sowohl für bekannte als auch für völlig neue Cobot-Anwendungen. Dank unseres großartigen Netzwerks lernen wir ständig von unseren Kunden und Partnern dazu und nutzen bei der Entwicklung unserer Cobots unser bisher akquiriertes Wissen für einen sehr datengetriebenen Ansatz. Diese Herangehensweise wird sicher dazu beitragen, dass wir auch in den kommenden Jahren führend in diesem Bereich sein werden.“

Gregory Smith, Präsident der Teradyne’s Industrial Automation Group und Mutterkonzern von UR, wird die Rolle des UR-Präsidenten am 1. Januar 2021 ad interim übernehmen. „Ich danke Jürgen für seine Führung in den vergangenen vier Jahren, in denen er Universal Robots vom Startup zum unangefochtenen Weltmarktführer für kollaborative Industrierobotik gemacht hat“, sagt Mark Jagiela, Präsident und CEO von Teradyne. „Er
hinterlässt eine starke Grundlage für weiteres Wachstum. Gemeinsam mit dem talentierten UR-Team, einem engagierten Ökosystem von Vertriebs- und Technologiepartnern sowie einem weltweiten Kundenstamm wird Universal Robots weiterhin Großartiges leisten.“


Der neue Cobot bei Vema wird Jürgen genannt - zu Ehren des Präsidenten von UR, Jürgen von Hollen.
Die Feier zum Verkauf des 50.000 Cobots.
Jürgen von Hollen, Präsident von Universal Robots, mit dem verkauften Cobot.


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